31 Direktmandate für Partei v. Ministerpräsident Meta

Die albanischen Sozialisten haben die erste Runde der Parlamentswahlen vom 24. Juli gewonnen. Wie Präsident Rexhep Meidani am Dienstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Salzburg mitteilte, errang die Partei von Ministerpräsident Ilir Meta 31 von 100 Direktmandaten
Bisher hatte die Zentrale Wahlkommission in Tirana kein offizielles Endergebnis der Wahl vorgelegt.
Die oppositionelle "Union für den Sieg" unter Führung der Demokratischen Partei von Ex-Präsident Sali Berisha kam den Angaben zufolge auf 17 Sitze. In Prozenten fiel das Ergebnis wesentlich knapper aus: Die Sozialisten kamen auf 41,98 Prozent, die Union von Berisha auf 37,1 Prozent. Über der Schwelle von 2,5 Prozent für den Parlamentseinzug blieben noch die Demokraten-Partei von Genc Pollo mit 5,11 Prozent und die Sozialdemokraten mit 3,56 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug knapp 55 Prozent.
Von den 140 Sitzen im albanischen Parlament werden 100 als Direktmandate und 40 nach dem Verhältniswahlrecht an die kandidierenden Parteien vergeben. Die Entscheidung in den bisher nicht vergebenen 52 Wahlkreisen mit Direktmandaten fällt am kommenden Sonntag (8.Juli) in einer Stichwahl. Meidani zeigte sich mit dem Wahlverlauf zufrieden. Bei Beschwerden über das Wahlergebnis sollten sich die jeweiligen Parteien an die Gerichte wenden, erklärte er.
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