Flugzeugteile nach Japan gebracht

Drei Monate nach der Notlandung eines US-Spionageflugzeugs in China haben die USA die ersten Teile der havarierten Maschine ausgeflogen. Ein russisches Transportflugzeug brachte die Teile zum Luftwaffenstützpunkt Kadena auf der Insel Okinawa in Japan.
Das teilte ein Sprecher des Pazifikkommandos der US-Streitkräfte mit. Die Maschine werde am Mittwoch als letztes den Rumpf der EP-3E von der Insel Hainan abholen.
Das amerikanische Aufklärungsflugzeug vom Typ EP-3 war am 1. April nach der Kollision mit einem chinesischen Abfangjäger auf Hainan notgelandet. Peking hielt die 24 Besatzungsmitglieder elf Tage lang fest und erlaubte ihre Ausreise erst, nachdem die US-Regierung ihr Bedauern über den Vorfall und den Tod des chinesischen Piloten ausgedrückt hatte.
Der Zwischenfall hatte die schwerste Krise zwischen beiden Staaten seit der Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad 1999 ausgelöst.
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