Montag, 2. Juli 2001

Bevölkerungszahl in Europa sinkt

Ist Europa vom Aussterben bedroht? Eine UNO-Studie bestätigt einen entsprechenden Negativ-Trend: Während die Weltbevölkerung immer stärker zunimmt, zeichnet sich für Europa genau das Gegenteil ab.

Im Jahr 2000 gab es bereits fünf Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern im Gegensatz zu 1,1 Milliarden in den Industriestaaten. Das gab die Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenarbeit (SWI) bekannt.

Derzeit leben 6,1 Milliarden Menschen auf der Erde, in den kommenden 50 Jahren wird die Zahl der Bevölkerung nach der UNO-Prognose voraussichtlich auf 9,3 Milliarden anwachsen. Dabei wird, das Wachstum in manchen Industrieländern nahezu zum Stillstand kommen. 95 Prozent dieses Wachstums wird in den Entwicklungsländern stattfinden.

Im Detail: Die Bevölkerung wird sich in Afrika mehr als verdoppeln (plus 150 Prozent) und in Asien und Lateinamerika um 50 Prozent wachsen. Auch in den USA und in Kanada wird auf Grund der Zuwanderung die Zahl der Einwohner um 30 Prozent steigen. Der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung wird hingegen von zwölf auf sechs Prozent abnehmen

2.7.2001 13:07