SPEZIAL: WELTWIRTSCHAFSFORUM IN SALZBURG

·Klestil
Die EU muss weiter offen bleiben
·FORMAT
Debatte: Chance oder Falle?
Bilder von der Demo
Demos und Krawalle begleiteten den Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Salzburg. Die Bilanz des ersten Tages: 4 Verletzte, davon 3 Polizisten, und 11 Festnahmen.
Der Sachschaden dürfte sich nach vorliegenden Informationen in Grenzen halten. Die Lage eskalierte, als die Polizei am Abend etwa 500 Globalisierungsgegner einkesselte. Pflastersteine, Glasflaschen und Transparente flogen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein.
Nach Vermittlungen wurde der harte Kern der Demonstranten mit einem Sonderzug nach Wien gebracht.
Demo am Nachmittag verlief friedlich
Die um 15:00 Uhr begonnene Kundgebung auf dem Salzburger Bahnhofsvorplatz war mit Volksfestcharakter friedlich verlaufen. Nach Polizeiangaben nahmen 700 Personen, nach Angaben der Veranstalter 2.000 Globalisierungsgegner daran teil.
Die Polizei hatte rund 4000 Mann in Salzburg zusammengezogen, weil schwere Ausschreitungen wie zuletzt im Juni beim EU-Gipfel in Göteborg befürchtet worden waren. Dort war der Polizei phasenweise die Kontrolle über die Lage entglitten.
Djindjic glaubt nicht an Zerfall Jugoslawiens
Auf dem Gipfel des Weltwirschaftsforums, der am Nachmittag im Kongress-Zentrum begann, betonte der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic, er glaube nicht, dass die Auslieferung von Ex-Präsident Slobodan Milosevic an das Haager Tribunal zu einem Zerfall Jugoslawiens führen werde. Die Verfassungskrise zwischen Serbien und Montenegro könne politisch gelöst werden.
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