Ergebnisse erst spät in der Nacht

Vertreter der Geschäftsführung und das Bordpersonal der Tyrolean Airways trafen sich am Donnerstag zu Gesprächen zum Kollektivvertrag. Da die Belegschaft bereits zuvor mit Streik gedroht hatte, steht bei den Gesprächen einiges auf dem Spiel.
Am späten Nachmittag war noch kein Ende der Verhandlungen absehbar, die "bis spät in die Nacht" dauern könnten, hieß es in Branchenkreisen.
Ein offizieller KV-Verhandlungstermin steht nicht mehr auf dem Programm. Wie bei der Schwestergesellschaft Lauda Air - Lauda und Tyrolean sind Töchter der börsenotierten Austrian Airlines (AUA) - haben auch die fliegenden Tyrolean-Mitarbeiter bei einem Scheitern der Gespräche mit einem Streik im Juli gedroht. Streikkomitees bereiten offenbar bereits eine Arbeitsniederlegung vor. Ein unbefriedigender Ausgang des heutigen Treffens hätte eine über zwei Wochen dauernde Urabstimmung zur Folge, wurde angedroht.
Im Mittelpunkt der KV-Gespräche steht in erster Linie eine Angleichung der Arbeitsbedingungen an das - bessere - Niveau der AUA. Die Forderungen des Bordpersonals seien in ihrer derzeitigen Form aber "Existenz gefährdend" für die Tyrolean Airways, argumentierte das Unternehmen.
Am 11. Juni kam es bei einer Betriebsversammlung zu Störungen im Flugbetrieb der Tyrolean, die aber weitgehend durch Umbuchungen aufgefangen werden konnten.
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