Richtlinie ist noch nicht endgültig beschlossen

In Zukunft könnten Telefonkunden bei einem Wechsel ihres Mobiltelefonanbieters ihre Nummern inklusive Vorwahl behalten. Eine neue EU-Richtlinie schafft nun die Voraussetzungen dafür.
Zugleich soll aber jeder Anrufer die Auskunft erhalten, welches Betreibernetz er gerade anwählt, damit er die Kosten des Anrufes abschätzen kann, sagte Infrastrukturministerin Monika Forstinger (F) am Donnerstag zum Ergebnis des gestrigen EU-Telekommunikationsministerrates in Luxemburg. Die Richtlinie ist noch nicht endgültig beschlossen.
Abgesehen davon sei bei den Verhandlungen über die Aufnahme des Internetzuganges in den Umfang des Universaldienstes und die speziellen Regelungen für den Datenschutz im Telekommunikationsbereich "ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Interessen des Datenschutzes und der Strafverfolgungsbehörden" gefunden worden.
Laut Forstinger wurde bei dem Rat auch anerkannt, dass Österreich wegen seiner Randlage eine spezielle Position im Funkfrequenzbereich habe. Dadurch ergäben sich immer wieder Abstimmungsprobleme mit den Nachbarländern. "Diese seit langer Zeit immer wieder aufgezeigten Probleme werden nun erstmals in einem offiziellen EU-Dokument berücksichtigt", so Forstinger in einer Aussendung.
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