Westdeutsche sind die Nummer 1.

Schnell mal übers Internet eine Pizza bestehlen, eine Reise buchen oder eine neues Outfit bestellen- Online-Shopping erscheint einfach und bequem. Trotzdem bleibt der Online-Handel in Europa hinter den Erwartungen zurück. Dabei surft etwa die Hälfte aller Westeuropäer durch die weltweiten Datennetze.
Kosten für den Internet-Zugang, Probleme beim Datenschutz und der Kreditkartensicherheit sowie Schwierigkeiten bei der Warenlieferung lassen offenbar Westeuropas Online-Kunden zögern.
Wenn trotzdem eingekauft wird, dann nur sparsam. Nur einer von drei Online-Shoppern bezahlte in den vergangenen sechs Monaten mehr als 200 Euro (2.750 ATS) für seine Einkäufe. In den USA hingegen werden im Schnitt 320 Euro (4.400 ATS) pro Monat im Netz ausgegeben.
In Westeuropa wird Schätzungen zufolge weniger als ein Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes über das Netz erzielt. In den USA sind es etwa drei Prozent.
Die Deutschen sind Europas Spitzenreiter
Hier haben 60 Prozent aller Internet-Nutzer im vergangenen Halbjahr im Internet eingekauft, im westeuropäischen Durchschnitt sind es 28 Prozent. Deutschland und Großbritannien gelten in punkto E-Commerce als am weitesten entwickelt.
Die Daten sind Ergebnisse einer Untersuchung der GfK.
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