Ölpreise steigen nach Alarmierung der US-Streitkräfte

Die Preise für Rohöl sind am Montag im Londoner Handel in Folge einer Alarmierung der US-Streitkräfte in der Golfregion gestiegen. Auch die Befürchtung, die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) könne in der kommenden Woche gegen eine Erhöhung ihrer Fördermengen entscheiden, habe zu der Verteuerung beigetragen, hieß es
Ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent zur Auslieferung im August kostete Montagmittag 26,85 Dollar (31,48 Euro/433,24 S) nach einem Schlusskurs von 26,59 Dollar im Londoner Freitagshandel.
OPEC-Vertreter signalisierten Händlern zufolge, eine Erhöhung der Fördermengen dürfte trotz des irakischen Exportstopps bei der nächsten Sitzung am 3. Juli nicht beschlossen werden. Irak hat seine Ölexporte eingestellt. Damit protestiert es dagegen, dass die Vereinten Nationen (UNO) das Programm "Öl für Lebensmittel" im Juni nur um einen Monat statt wie bisher um ein halbes Jahr verlängert hatten.
Das US-Militär in der Golfregion war am Freitag in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden, weil der von den USA als Terrorist gesuchte Osama bin Laden angeblich Anschläge gegen die USA oder Israel plant. Dem US-Geheimdienst lägen entsprechende Informationen vor, hieß es in US- Regierungskreisen. Die Informationen seien glaubwürdig. Es gebe jedoch keine konkreten Hinweise auf Zeitpunkt und Ort.
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