Sturm Spitzenreiter mit 16 Legionären

Nach der erzielten Einigung in der Frage der Nicht-EU-Ausländer in der Fußball-max.Bundesliga können die zehn Vereine ihre Planungen für die am 11. Juli beginnende Saison 2001/02 abschließen. Wie sich die Erhöhung des Kontingents von fünf auf sieben Spielern auswirkt, wird sich noch zeigen.
Zwei Wochen vor dem Meisterschafts-Auftakt sind 85 Legionäre bei den Klubs der max.Bundesliga unter Vertrag, davon 55, also fast zwei Drittel, von außerhalb des EU-Raumes und auch ohne Pass aus einem EU-Land.
Der Anteil der Legionäre bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem im Dezember 1995 mit dem Bosman-Urteil EU-Ausländer den Österreichern gleich gestellt wurden. Waren in der Saison 1994/95, also in der Ära vor Bosman, nur 33 Kicker aus dem Ausland in Österreichs höchster Liga unter Vertrag, verdoppelte sich die Zahl bis zum Frühjahr 1997 (63) beinahe, im Frühjahr 1999 stieg die Zahl auf über 80 und hält sich seitdem in diesem Bereich.
Allerdings sind bei den 85 aktuellen ausländischen Spielern auch noch Leute wie Minavand und Martens mitgezählt, die noch einen Vertrag bei Sturm Graz haben, aber nicht mehr benötigt werden.
Die meisten Legionäre, nämlich 16, hat derzeit Sturm Graz unter Vertrag, gefolgt von SW Bregenz (11) und der Wiener Austria (10), die noch vor zwei Jahren mit nur vier Fremdarbeitern ausgekommen ist. Ried geht dagegen einen ganz anderen Weg. Der Belgier Lauwers ist der einzige Legionär, der die Innviertler verstärkt.
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