Delfin-Asse Hickman, Parry nicht qualifiziert

Der Brite Mark Foster wird seinem Kurzbahn-WM-Titel über 50 m Kraul jenen auf der Langbahn nicht hinzufügen können. Der 31-Jährige wurde vom britischen Verband über diese Distanz nicht für die Weltmeisterschaften vom 22.-29. Juli in Fukuoka nominiert und wird daher nur über 50 m Delfin antreten.
Weitere prominente Opfer des harten Qualifikations-Modus der Briten sind die Delfin-Asse James Hickman und Stephen Parry, sie scheinen nicht im 27-köpfigen Kader auf.
Foster hat gegen die Entscheidung von Verbands-Direktor Bill Sweetenham berufen, hatte er doch am vergangenen Freitag im Rahmen der schottischen Meisterschaften mit 22,13 Sekunden die weltweit zweitbeste Zeit dieses Jahres geschwommen. Doch diese Marke war Foster nur gegen die Uhr und nicht gegen Konkurrenz geschwommen, was Sweetenham nicht anerkannte. Im Rennen davor war Foster nur auf 22,43 Sek. gekommen. Beim Eintauchen nach dem Start waren ihm nämlich die Schwimmbrillen verrutscht, weshalb er nochmals starten durfte.
Die Briten stehen bei den Titelkämpfen in Japan unter Zugzwang, nachdem sie bei Olympia in Sydney nicht eine Medaille geholt hatten. Mit der Zeit des jeweils Zwölften der vergangenen Weltmeisterschaften waren die Limits daher dementsprechend hoch angesetzt. Sweetenham duldete bei der Kader-Erstellung auch keine Kompromisse.
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