"Modernes Gerät" zur Geiselbeobachtung wird gebraucht

Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo hat nach eigenen Angaben die USA um zusätzliche Hilfe bei der Lösung des Geiseldramas im Süden des Landes gebeten.
Vor ausländischen Geschäftsleuten sagte Macapagal Arroyo am Freitag in Manila, sie habe bei den US-Behörden Unterstützung für die Beobachtung der Abu-Sayyaf-Rebellen und "modernes Gerät" angefordert. Der Bitte sei von US-Seite auch entsprochen worden.
Ein Sprecher der US-Botschaft in Manila bestätigte die Zusammenarbeit, wollte jedoch keine Einzelheiten nennen. Bereits zu Beginn der Geiselkrise vor rund fünf Wochen hatte die US-Bundespolizei FBI Beamte in das Entführungsgebiet entsandt. Die Abu-Sayyaf-Rebellen hatten Ende Mai zwanzig Menschen, darunter drei US-Bürger, auf der Insel Palawan verschleppt. Bisher wurden vier philippinische Geiseln ermordet. Die Gruppe behauptet, auch einen der Amerikaner geköpft zu haben. Von den ursprünglichen Geiseln konnten elf fliehen, die Gruppe nahm jedoch inzwischen 19 weitere Geiseln.
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