Dienstag, 26. Juni 2001

Heftiges Nachbeben vor der Küste

Die Erde kommt nicht zur Ruhe: Heute Früh kam es vor Perus Küste zu einem starken Nachbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala! Fast 100 Menschen starben nach dem ersten Beben am Samstag im Süden Perus. Zentrum der Verwüstung: die peruanischen Provinzen Ariquipa, Moquegua und Tacna.

Das Nachbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala sei nahe Perus Küste registriert worden, gab der französische Erdbebendienst in Straßburg bekannt. Es sei eines der heftigsten Nachbeben nach dem gewaltigen Erdstoß (8,1 nach Richter) vom Samstag gewesen.

Etwa 1.200 Personen sind verletzt, rund 46.600 Menschen verloren ihre Wohnungen. Das Epizentrum des ersten Bebens lag nach Angaben des Geophysikalischen Instituts von Peru rund 82 Kilometer nordwestlich der im Süden gelegenen Stadt Ocona. Der Geological Survey der USA (USGS) gab die Stärke des Bebens mit 7,9 an. Staatliche peruanische Stellen sprachen von der Stärke 6,0. Es war das stärkste Erdbeben in Peru seit 1970. Damals wurden 70.000 Menschen getötet.

Rotes Kreuz richtet Spendenkonto für Opfer ein
Das Österreichische Rote Kreuz hat ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem PSK-Konto 2.345.000 "Kennwort Peru" können ab sofort Gelder zur Unterstützung der Opfer der Naturkatastrophe eingezahlt werden. Außerdem ist das Österreichische Rote Kreuz nach Angaben seines Sprechers Bernhard Jany vom Sonntag bereit, bei einer Anforderung Einheiten für die Trinkwasseraufbereitung in das Unglücksgebiet zu entsenden.

26.6.2001 09:39