Dienstag, 19. Juni 2001

Bulgarien und Serbien kommen am wenigsten "an"

Dolce far niente und Spaghetti - Italien ist das Land der Träume für Herrn und Frau Österreicher. Der südliche Nachbarstaat wird mit Abstand als der sympathischste angesehen.

Am vergleichsweise wenigsten kommen hingegen Bulgarien, Serbien und Rumänien "an". Dies ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts Imas. Die Daten stammen aus dem Mai des heurigen Jahres, in so genannten "face-to-face-Interviews" wurden 600 Personen über 16 Jahre befragt.

66 Prozent gaben Italien die höchsten Sympathiewerte. Weitere rund 55 Prozent nannten die Schweiz, Deutschland und Griechenland. In der Liste der sympathischen Länder aus der Sicht der Österreicherinnen und Österreicher folgen mit 49 Prozent Nennungen Spanien sowie mit 41 Prozent Schweden.

Ungarn kam noch auf 38 Prozent, es folgen mit jeweils 37 Prozent die USA und Frankreich sowie mit 35 Prozent Holland. Dänemark, England und Norwegen sind etwa für jeden dritten Österreicher sympathisch.

Am Ende der Sympathie-Skala finden sich mit nur vier Prozent Nennungen Rumänien, Serbien und Bulgarien. Russland bringt es auf acht Prozent, die Slowakei auf neun Prozent. Tschechien wird von jedem zehnten Bewohner der Alpenrepublik als sympathisch eingestuft.

19.6.2001 17:38