Gwyneth Paltrow erlebt 2 Schicksale

Hier werden 2 Varianten von Helen's (Paltrow) möglichem Schicksal abgewandelt: In Variante 1 versäumt sie die U-Bahn, erwischt ihren Lover nicht beim Seitensprung, in Variante 2 wiederum trifft sie im Zug auf den unwiderstehlichen James ... (So, ORF 1, 20.15 Uhr).
Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt, der über Wohl oder Weh entscheidet. In welche Richtung etwa die Zukunft der Londoner PR-Managerin Helen (Gwyneth Paltrow, Oscar für Shakespeare in Love) gelenkt wird, hängt davon ab, ob sie ihre U-Bahn gerade noch erreicht oder eben knapp nicht mehr.
Auf amüsante und kunstvoll verknüpfte Weise laufen in knapp 100 Filmminuten die beiden Möglichkeiten und ihre drastischen Folgen parallel ab.
In Variante 1 verpasst Helen – die gerade ihren Job verloren hat – die Metro, wird von einem Handtaschenräuber attackiert und verletzt und erwischt ihren Lover, den Möchtegern-Autor Gerry (J. Lynch), nicht beim Seitensprung. Hätte sie sich aber gerade noch durch die Zugtür zwängen können, wäre sie dafür noch rechtzeitig nachhause gekommen. Unterwegs hätte sie mit dem charmanten James (John Hannah) Bekanntschaft gemacht …
Souveränes Spiel mit dem Prinzip Zufall: magisch verrätselt, philosophisch durchdacht und von einem feinen Ensemble vorzüglich dargebracht.
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