Zahl der Berechtigten stieg auf 51.400

Die APK Pensionskasse AG, Wien, verwaltete im Vorjahr ein Vermögen von 21,5 Mrd. S (1,56 Mrd. Euro), nach 19,7 Mrd. S 1999. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten stieg von 46.600 auf 51.400, gab APK-Generaldirektor Helmut Kapl bekannt.
Die Einbrüche an den Börsen schlugen sich auch bei der APK nieder: Der Veranlagungsgewinn reduzierte sich von 2,2 Mrd. S im Jahr 1999 auf 305,5 Mill. S.
Die durchschnittliche Performance lag bei rund 2 Prozent, in der gesamten Branche knapp unter 2 Prozent, so Kapl. Im Jahr 1999 seien allerdings rund 13 Prozent erzielt worden. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre waren es rund 8 Prozent, in den vergangenen zehn Jahren knapp unter 10 Prozent.
2001 wird ein hartes Jahr
Auch heuer dürfte nach den Einbrüchen im 1. Quartal ein hartes Jahr werden. Sollten sich die Zeichen für eine Konjunkturerholung in 2002 bewahrheiten, könnte heuer aber wieder der Durchschnitt der vergangenen drei Jahre von 8 Prozent erreicht werden.
Die überbetriebliche APK war Ende 2000 über alle Veranlagungs- und Risikogemeinschaften zu rund 34 Prozent in Aktien investiert. Der Anleihenanteil lag bei rund 58 Prozent. Auf Euro-Anleihen entfielen dabei 48,3 Prozent.
Die Veranlagungsstrategie 2000/2001 ist geprägt durch die Reduktion des Aktiensanteils mittels Veranlagung neuer Beiträge in Anleihen und Geldmarkt sowie die Finanzierung von Rentenzahlungen durch den Verkauf von Aktienfonds. Die Gewichtung der Region Asien/Pazifik wird auf 50 Prozent der Benchmark-Gewichtung zurückgenommen. Weiters werden schwächere Fonds-Manager ausgetauscht.
Einnahmen erhöhten sich um 76,4%
Die Beitragseinnahmen der APK erhöhten sich im um 76,4 Prozent auf 2,45 Mrd. S, davon entfielen 732,8 Mill. S (plus 3,0 Prozent) auf laufende Beitrage und 1,68 Mrd. S (plus 148,0 Prozent) auf Einmalübertragungen. Die Beiträge der Arbeitnehmer erhöhten sich um 7,5 Prozent auf 168,4 Mill. S. An Leistungen wurden im Vorjahr 1,03 Mrd. S ausbezahlt, das war ein Plus von 9,7 Prozent. An laufenden Pensionen wurden dabei 970,1 Mill. S (plus 9,7 Prozent) ausgezahlt.
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