Dienstag, 19. Juni 2001

Das zweitgrößte Skigebiet Europas

Ein ehrgeiziger Plan: Im Tiroler Unterland soll das zweitgrößte Skigebiet Europas entstehen. Mit 149 Liften. Gesamtkosten rund 300 Millionen Schilling. Betriebsbeginn: Könnte bereits der Winter 2002 sein.

Die naturschutzrechtliche Bewilligung des geplanten Zusammenschlusses der Westendorfer mit den Kitzbüheler Bergbahnen sei vorerst noch ausständig, erklärte am Montag der Geschäftsführer der Westendorfer Bergbahnen Hansjörg Kogler.

Ausständig seien darüber hinaus noch Verhandlungen über "einige Grundstücke". Bereits Ende Juni sei aber mit einer endgültigen Bewilligung des geplanten Megaprojektes zu rechnen. Die Vorgespräche mit der Landes-Naturschutzabteilung seien bereits "positiv" verlaufen, betonte Kogler. In den Seilbahngrundsätzen des Landes sei das Projekt als "zulässig" beurteilt worden.

Über das Spertental sollen beide Skigebiete miteinander verbunden werden, wo eine gemeinsame Talstation errichtet werde soll. Pro Stunde könnten im Spertental bis zu 4.000 Skifahrer befördert werden. Das größte zusammenhängende Skigebiet befindet sich derzeit in "Trois Vallee" in Frankreich.

Kosten in der Höhen von rund 200 Millionen Schilling würden die Westendorfer Bergbahnen übernehmen. Damit soll auch eine Beschneiungsanlage angekauft werden. Ein Teil der Kosten werden laut Kogler über Kredite finanziert, der Rest aus Eigenmitteln. Kogler erwarte sich durch die mögliche Verwirklichung des Megaprojektes einen "starken Impuls" im Tourismus für die Region Westendorf.

19.6.2001 13:42