Sonntag, 24. Juni 2001

Geritzer in der Laser-Klasse auf Endrang fünf

Roman Hagara und Hans Peter Steinacher hielten Wort. Die regierenden Olympiasieger hatten für den Schlusstag der Kieler Segelwoche volle Attacke versprochen und die Angriffsfreude und Entschlossenheit ging voll auf.

Mit zwei Start-Ziel-Siegen segelten die Österreicher noch souverän auf Endrang eins in der Tornado-Klasse, obwohl Roman Hagara sich von seiner Grippe noch nicht ganz erholt hatte. "Mit Ausnahme der Australier und Holländer war die gesamte Weltklasse am Start", stellte Hagara zufrieden fest.

Für Roman war es schon der vierte Triumph im Mekka des Segelsports, für seinen Vorschoter immerhin auch schon der zweite nach dem Vorjahrserfolg. Somit wurden ihre zwei zehnten Plätze zu Streichresultaten, denen drei Siege, je ein zweiter und dritter, zwei vierte und ein fünfter Platz gegenüberstehen. Für Andreas Hagara/Michael Seidl reichte es hingegen nur zum neunten Endrang. Sie kamen am Sonntag zunächst als Zwölfte ins Ziel und in der letzten Wettfahrt überhaupt nicht. Am Dienstag fliegen Hagara/Steinacher zum Race der Champions (Sydney-Sieger) nach Porto Cervo (Sardinien), anschließend geht es zum Test des Olympiareviers in Athen, wo auch Hagara/Seidl aufkreuzen werden.

Den Sprung vom zehnten auf den fünften Rang schaffte am Schlusstag Andreas Geritzer im Laser, nachdem er die drei Wettfahrten am Sonntag auf den Plätzen sechs, sieben und drei beendete. "Ich wollte hier unter die Top zehn, deshalb bin ich zufrieden", so der 23-jährige Burgenländer. Eine Disqualifikation nach einem Frühstart hatte seine Chance auf einen möglichen Podestplatz stark reduziert.

24.6.2001 17:58