Mexiko praktisch out, Trainer Meza trat zurück

Die USA steuert weiter auf die vierte Teilnahme an einer Fußball-WM in Serie zu. Die US-Amerikaner bezwangen in Foxboro/Massachusetts Trinidad & Tobago mit 2:0 und feierten damit in der CONCACAF-Gruppe bereits den vierten Sieg im fünften Spiel.
Schweren Zeiten geht hingegen Mexiko entgegen. Nach dem 1:3 in Honduras sind die Mexikaner praktisch aus dem Rennen, Trainer Enrique Meza warf nur wenige Stunden später das Handtuch. Im dritten Spiel schlug Costa Rica Jamaika mit 2.1.
Im direkten Duell gegen die USA geht es am 1. Juli für die Mexikaner bereits um alles. Die USA kann hingegen beruhigt ins Atztekenstadion fahren. Denn durch einen Treffer nach nur 74 Sekunden von Ante Tazov und das 2:0 durch Stewart nach einem Solo über das halbe Feld (30.) hält die Elf von Bruce Arena nun in der Tabelle bei 13 Punkten und führt vor Costa Rica (10), Honduras (8), Jamaika (5) und Mexiko (4). "Jetzt können wir wirklich sagen, dass wir nur noch einen Sieg brauchen, um wieder bei der WM zu sein. In dieser Position zu sein, ist natürlich wunderschön", freute sich US-Kapitän Claudio Reyna.
Trist sieht es für die Mexikaner aus, die in Honduras regelrecht vorgeführt wurden. Vor allem die Stürmer Carlos Pavon und David Suazo spielten fast nach Belieben auf, Pavon schoss die Mexikaner, die sich zu Beginn nur durch Fouls zu helfen vermochten, im Alleingang k.o. In der 32. Minute traf er nach einer Sturm- und Drangperiode seiner Mannschaft zum 1:0, in der 52. war er per Kopf erfolgreich und in der 64. traf er aus einem Elfer, als Suazo im Strafraum gelegt worden war. Zudem trafen die Honduraner einmal die Stange. Das 1:3 durch Victor Ruiz war nur noch Ergebniskosmetik.
Mexikos Trainer Enrique Meza reagierte auf die anhaltende Negativserie (erst ein Sieg, drei Niederlagen, darunter vor drei Tagen zu Hause gegen Costa Rica) und trat zurück. "Ich habe immer an diese junge Mannschaft geglaubt und ich denke, dass sie mit einem anderen Trainer weit effizienter spielen kann", teilte Meza mit. Ein Nachfolger wurde vom mexikanischen Verband noch nicht bekannt gegeben. Viel Zeit kann man sich angesichts des anstehenden Spiels gegen die USA in zehn Tagen aber nicht lassen.
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