Eliasen hält Platz zwei für möglich

Ein akzeptables Los haben Österreichs Handball-Frauen in Bozen bei der Auslosung für die WM vom 4.-16. Dezember 2001 in Südtirol erwischt. In der Gruppe C treffen die ÖHB-Damen auf Russland, Jugoslawien, Korea, Japan und Grönland. Ein Platz unter den ersten vier und damit der Aufstieg ins Achtelfinale sollte kein Problem sein.
Teamchef Ole Eliasen will sogar mehr. "Je nach Zusammensetzung der Mannschaft ist auch der zweite Gruppenplatz möglich und damit auch das Viertelfinale keine Illusion", sagte der Däne.
Aus jeder der vier Gruppen in Brixen, Bozen, Meran und Trient (die Zuteilung ist noch nicht erfolgt) steigen die ersten vier auf, Österreich würde im Kreuzspielsystem auf eine Nation aus der "leichtesten" Gruppe D (Norwegen, Slowenien, Italien, Brasilien, Uruguay, Tunesien) treffen. "Nur diese Gruppe wäre ein noch besseres Los gewesen, wir sind zufrieden", sagte ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner. Viel wird natürlich davon abhängen, ob etwa eine Ausra Fridrikas bei der WM für Österreich spielt. Ob sie dem Team oder ihrem Klub den Vorrang gibt, wird sie erst im September entscheiden.
Das ÖHB-Team ist über Grönland und Japan zu stellen, gegen Russland, Jugoslawien und Korea hat es jeweils bereits Niederlagen aber auch schon Siege gegeben. Deshalb hält Eliasen Platz zwei, der ein Achtelfinal-Match gegen den Dritten der D-Gruppe bedeuten würde, auch für möglich. "Ich bin optimistisch, dass wir bei konsequenter Arbeit auf jeden Fall ein gutes Resultat erzielen können", sagte Eliasen. Er will das Team vor der WM sechsmal für Lehrgänge zusammen ziehen.
Dalai Lama in Österreich10:29
Frühstück mit Dalai LamaTibeter trifft Faymann und Schönborn zum Frühstück. Kanzler ohne Angst vor China-Protest.
Familiendrama in St. Pölten11:25
Bub ringt mit dem TodKlinik: Zustand nach Kopfschuss "sehr, sehr kritisch". Scheidung als Auslöser der Bluttat?
Grand Prix von Monaco12:36
Abbruch in Monte CarloNach Maldonado-Unfall wird das dritte Training vier Minuten früher beendet
