Jeder 4. mit FP-Regierung unzufrieden

Jeder vierte Österreicher ist mit der FPÖ-Regierungsarbeit unzufrieden: Immerhin 26 Prozent der vom Marktforscher OGM im Auftrag von FORMAT Befragten geben an, daß sich ihre Einstellung gegenüber der FPÖ seit deren Regierungseintritt verschlechtert hat.
Besonders ausgeprägt ist diese Tendenz unter SP-Anhängern (39 Prozent), aber auch bei zwölf Prozent der FP-Anhänger hat sich die Meinung über die Freiheitlichen verschlechtert. Allerdings beurteilen je die Hälfte der Befragten mit SP- oder VP-Nähe die Arbeit der Freiheitlichen in der Regierung als "passabel".
Beim Großteil der Wähler hat der Umstand, daß die FPÖ in der Regierung ist, keine eindeutigen Spuren hinterlassen: 68 Prozent des Grünen-Potentials, 52 Prozent der ÖVP-Anhänger und 66 Prozent der FP-Anhänger geben an, daß ihre Einstellung gegenüber der FPÖ gleichgeblieben ist.
Einigermaßen umstritten ist die Frage, wer in der Koalition die Fäden zieht: 39 Prozent der Befragten sehen die ÖVP als Strippenzieherin, 32 Prozent vermuten die FPÖ in dieser Rolle. Die Klientel der Schwarzen ist zu 54 Prozent überzeugt, daß ihre Partei den Laden schupft; ebenso sehen das 52 Prozent der Opinion-leader und 38 Prozent der FP-Anhänger. Daß die Blauen in der Regierung den Ton angeben, glaubt nur jeder dritte potentielle FP-Wähler.
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