Opfer noch nicht identifiziert

·Reisewarnung
USA raten von Philippinen-Reise ab
·Hintergrund
Die Terrorgruppe Abu Sayyaf
Auf der südphilippinischen Insel Basilan sind drei Menschen enthauptet worden. Die Köpfe der Opfer wurden heute, Donnerstag gefunden. Die Identifizierung gestaltet sich schwierig.
Wegen der fortgeschrittenen Verwesung sei eine Identifizierung schwierig, sagte Oberstleutnant Jose Mabanta. Der verschleppte Amerikaner Guillermo Sobero sei aber wahrscheinlich nicht unter den Toten.
Die moslemischen Rebellen der Organisation Abu Sayyaf haben am Dienstag vergangener Woche erklärt, dass sie Sobero enthauptet hätten. Seitdem gibt es von ihm und den anderen mehr als 20 Geiseln keine neue Spur. Die Schwester Soberos appellierte am Donnerstag im Radio an die Kidnapper, ihren Bruder nicht zu verletzen, falls er noch am Leben sei. Wenn er tot sei, sollten die Rebellen den Ort nennen, wo sein Leichnam liege. "Meine Familie möchte ihn in Amerika begraben, wo er hingehört."
In der Hauptstadt Manila wies die Armee unterdessen Vorwürfe zurück, die Bemühungen um die Befreiung der Geiseln hätten nachgelassen. Nach wie vor patrouillierten Schiffe um Basilan, damit die Rebellen nicht fliehen könnten, sagte Brigadegeneral Edilberto Adan. Früher oder später werde man wieder mit ihnen zusammenstoßen.
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