......statt Einwanderer willkommen zu heißen

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat am Dienstag fremdenfeindliche Tendenzen in Europa kritisiert. In einer Rede an der britischen Universität Oxford sagte Annan, Fremdenfeindlichkeit gegenüber Einwanderern sei der größte Feind der Demokratie in Europa.
Statt Einwanderer willkommen zu heißen, da sie einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisteten, würden sie immer häufiger als gesellschaftliche Bedrohung dargestellt.
Einer der berühmtesten Flüchtlinge der Geschichte, Albert Einstein, habe seinem Einwanderungsland, den USA, weitaus mehr gebracht als das Bündel Kleider, das er auf dem Rücken getragen habe, sagte Annan am Vorabend des Weltflüchtlingstags. "Europa hat offenbar diese Botschaft vergessen", sagte Annan. Wegen der Judenverfolgung durch die Nazis war Einstein aus Deutschland 1933 emigriert.
In Großbritannien hat die Zahl von Asylsuchenden im vergangenen Jahr einen neuen Höhpunkt erreicht. Die bei den britischen Unterhauswahlen Anfang des Monats unterlegende Konservative Partei hatte in ihrem Wahlkampf die ihrer Meinung nach zu laxe Einwanderungspolitik der Labour-Regierung kritisiert.
Familiendrama in St. Pölten11:25
Bub ringt mit dem TodKlinik: Zustand nach Kopfschuss "sehr, sehr kritisch". Scheidung als Auslöser der Bluttat?
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
