Russe vergab zwei Matchbälle

Für den im 800.000 Dollar dotierten Queens-Tennis-Turnier topgesetzten US-Open-Sieger Marat Safin war bereits im Achtelfinale Endstation. Der ehemalige Weltranglisten-Erste aus Russland vergab zwei Matchbälle und verlor in London gegen den Niederländer Peter Wessels, derzeit nur 102. im ATP-Ranking, hauchdünn 6:4,4:6,6:7 (8/10).
"Im Tiebreak fehlte mir das notwendige Quäntchen Glück. Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit meiner Form. Ich bin überrascht, wie stark Peter war. Ich weiß gar nicht mehr, wie viel Asse und unglaubliche Returns er geschlagen hat", erklärte der Verlierer, der nach der missglückten Generalprobe bis zum Grand-Slam-Turnier in Wimbledon am 25. Juni noch einige Schaukämpfe bestreiten will. Wessels meinte überglücklich: "Das war der bisher größte Sieg meiner Karriere."
Der als Nummer vier gesetzte Lokalmatador Tim Henman wankte dagegen, fiel aber nicht. Der Brite setzte sich gegen den 16. der Setzliste, den Australier Wayne Arthurs, in einem Tiebreak-Krimi 6:7 (5/7),7:6 (8/6),7:6 (7/4) durch.
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