Geschworene stimmten nicht einstimmig für Hinrichtung

Einer der Attentäter, die wegen ihrer Beteiligung an dem Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Kenia schuldig gesprochen wurden, ist am Dienstag der Todesstrafe entgangen. Grund: Die Geschworenen hatten nicht einstimmig der von der Staatsanwaltschaft geforderten Hinrichtung zugestimmt. Mohammed al-Owali wurde somit zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Über die geforderte Todesstrafe für einen weiteren bereits von den Geschworenen für schuldig befundenen Terroristen muss die Jury in den nächsten Tagen entscheiden.
Für zwei weitere Männer hatte die Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe zu den Bombenanschlägen auf die US-Missionen in Kenia und Tansania im Sommer 1998 lebenslange Gefängnisstrafen gefordert. Bei den Anschlägen waren 224 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zwölf Amerikaner.
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