Abstimmung auf späten Nachmittag vorverlegt

Die französische Nationalversammlung hat am Dienstag mit großer Mehrheit den EU-Vertrag von Nizza gebilligt. Sowohl die sozialistische Partei von Premierminister Lionel Jospin als auch die neogaullistische Partei des französischen Präsidenten Jacques Chirac stimmten dem Vertragswerk zu.
Ursprünglich war eine Abstimmung nach längerer Diskussion erst für den späten Abend erwartet worden.
Nach dem negativen Votum der Iren zum Nizza-Vertrag hatten die französische Regierung und Staatspräsident Chirac auf eine planmäßige Fortführung des Ratifizierungsprozesses in der EU gedrängt.
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