Dienstag, 12. Juni 2001

Vom Wirtschaftswunderknaben zum Buhmann

Johannes Ditz (49) bekommt seit Tagen schwere Kost serviert. Mit stetig steigender Frequenz setzt es für den Vorstandssprecher der Staatsholding ÖIAG heftige Prügel. Nach dem missglückten Köpferollen in der ÖIAG könnte das Personaldebakel bei AUA und Telekom nun ihm selbst den Job kosten. Im NEWS-Interview schießt sich erstmals auch FPÖ-Mastermind Prinzhorn voll auf den VP-Mann ein.

Noch nicht einmal 20 Monate nach seiner Berufung in den ÖIAG-Vorstand kämpft der ehemalige Wirtschaftsminister sein möglicherweise letztes Gefecht.

Prinzhorn lässt Ditz fallen
FPÖ-Manager-Macher und blaue Wirtschaftseminenz Thomas Prinzhorn hat es nun auf ÖIAG-Chef Ditz abgesehen. Er stellt ihn wegen des Chaos in der ÖIAG erstmals offen infrage. Und setzt damit zu einem neuerlichen Köpferollen in der ÖIAG an. "In Privatunternehmen würde es sicherlich Konsequenzen geben."

Chaos total bei AUA und Telekom
Gelingt es Ditz in den nächsten vier Wochen nicht, das von ihm angerichtete Personaldebakel bei Telekom Austria und Austrian Airlines in den Griff zu bekommen, scheinen seine Tage bei der ÖIAG gezählt.

Warum Ditz an Sundt gescheitert ist und wer jetzt den Abschuss der AUA-Crew torpedieren will, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS.

12.6.2001 14:35