Reaktor erfüllt die Sicherheitsbestimmungen nicht

Diskutieren Sie mit! AKW Temelin
Auffallend deutliche Kritik kommt erstmals von der EU: Experten, die Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke erarbeiten, meinen, dass Temelin nicht sicher ist! Das ist Wasser auf die Mühlen der österreichischen Temelin-Gegner.
In monatelanger Arbeit hat die Expertengruppe für nukleare Sicherheit jene Bedingungen festgelegt, die für die Atomkraftwerke all jener Länder gelten, die der EU beitreten wollen. Bei Temelin gibt´s aber einiges zu kritisieren.
Das sind die Probleme
- Vor allem die Wasserleitungen im Reaktor sind laut Arbeitsgruppe bei Zwischenfällen extrem gefährliche Knotenpunkte: Die Dampf- und Frischwasserleitungen liegen in Temelin viel zu dicht aneinander. Falls im nuklearen Bereich des Kraftwerks eine Leitung platzt, könnte sie andere beschädigen und so zu einem folgenschweren Unfall führen.
- Unsichere Druckventile in den Leitungen sind ebenfalls "Unfall-Magneten": Sie haben bereits in den letzten Monaten immer wieder massive Probleme gegeben.
Die Forderung der EU-Arbeitsgruppe: Beide Sicherheitsmankos müssen behoben werden.
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