Dienstag, 5. Juni 2001

Der Schauspieler nervt das Film-Studio MGM

Pierce Brosnan: Diashow

Nach Gagenforderungen besteht Pierce nun auf mehr Sex bei seinem letzten Bond. Der Schaden dürfte nicht groß sein, wenn Pierce Brosnan mit seinem letzten, 20. Bond-Abenteuer MGM endgültig den Rücken kehrt.

Denn seit seinem unterzeichneten Vertragsaustritt bereitet es dem 48-jährigen Iren ein schier erquickendes Vergnügen, Bond-Produzentin Barbara Broccoli mit divaesken und penetranten Forderungen gehörig zu nerven.

Nicht nur, dass Pierce mittlerweile 20 Millionen Dollar casht und jüngst das Recht auf die Überwachung des Endschnitts forderte. An die Spitze trieb er es jetzt, als sich Mr. Bond bei Broccoli beschwerte, dass die Sexszenen bis dato eindeutig zu prüde und extrem unsexy abgefilmt wurden. „Wenn die Sexszenen erotischer inszeniert und mehr Haut gezeigt würden, dann gäbe es auch mehr Kohle“, rechnet der Star.

„Es muss ja kein Soft-Porno sein, bei dem die Kids nicht mehr ins Kino gelassen werden.“ Unmut macht sich bei MGM breit, denn unter Signor Broccoli war es stets Ehrenkodex, aus den 007 keine Sexfilmchen zu machen.

Anstoß für Brosnans Nörgelei gab ein Sex-Spiel mit Sophie Marceau in The World Is Not Enough. „Wir mussten die Szene 15-mal drehen, weil man Sophies Nippel gesehen hat“, so Pierce verständnislos. „Der Kodex erlaubt zwar, in den Nippel zu schießen, aber nicht, ihn auf der Leinwand zu zeigen. So ein Unsinn!“

5.6.2001 12:54

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