Er kehrt nur in ein unabhängiges Schottland zurück

Sean Connery: Diashow
Sean Connery, im Film treuer Agent Ihrer Majestät, im wahren Leben Kämpfer für ein unabhängiges Schottland, will nicht in die Politik gehen. "Dafür bin ich viel zu alt", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung in der schottischen Stadt Inverness. Aber falls Schottland noch zu seinen Lebzeiten unabhängig werde, wolle er dort wieder seinen ständigen Wohnsitz nehmen.
An seiner Heimat hängt Sir Sean sehr. Daraus hat der Hollywoodstar nie einen Hehl gemacht. Deshalb engagiert sich der 70-Jährige auch für die Scottish National Party, die den sofortigen Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich fordert. Connery ist seit langem einer der größten Förderer der Scottish National Party (SNP. Die Partei ist nach Labour die stärkste politische Kraft im Land der Kilts und Dudelsäcke.
Labour spottet
Sir Sean rief die Bevölkerung von Inverness auf, bei der britischen Unterhauswahl am Donnerstag für die SNP zu stimmen. Sein Auftritt wurde von Labour verspottet. "Sean Connery pflegt ja seit langem das Ritual, rechtzeitig vor einer Wahl in Schottland einzufliegen, um allen zu sagen, was sie tun müssen, und dann wieder wegzufliegen", höhnte Schottland-Minister Brian Wilson. "Ich glaube nicht, dass das noch jemand ernst nimmt."
Der "Abgeordnete von den Bahamas"
Connery, der zwar stolzer Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Edinburgh ist und eine Tätowierung "Scotland forever" am Unterarm trägt, lebt meist unter südlicher Sonne. Dies hat ihm schon den Spitznamen "der Abgeordnete von den Bahamas" eingebracht.
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