Echte Barren gegen Fälschungen ausgetauscht

Über eine Million Schilling gab ein Grazer Gastronom für Goldbarren aus. Leider mußte er feststellen, dass er wertlose Fälschungen erstanden hatte. Nach den beiden Händlern wird nun gefahndet.
Ein böses Erwachen gab es dieser Tage für einen Grazer Gastronomen, der privat Goldbarren im Wert von 1,1 Millionen Schilling gekauft hatte: Wie sich nach dem Deal herausstellte, handelte sich bei den Goldbarren um wertlose Imitate. Die beiden Händler, vermutlich Italiener, hatten sich mittlerweile allerdings aus dem Staub gemacht. Nach ihnen wird gefahndet.
Der Restaurantbesitzer hatte vor dem Handel mehrere der Goldbarren bei einer Firma auf ihre Echtheit überprüfen lassen. Diese wurden auch tatsächlich als in Ordnung befunden. Daraufhin kaufte der Restaurantbesitzer 300 Goldbarren mit der Gravur "Credit Suisse 50g, Fine Gold, 999,9" die in Kunststoffetuis aufbewahrt waren und ein Gesamtgewicht von insgesamt 15 Kilogramm aufwiesen.
Eine weitere Überprüfung des gekauften angeblichen Edelmetalls ergab jedoch, dass die Barren wertlos waren: Offenbar war es den beiden Männern im Zuge des Kaufvorganges gelungen, die echten Stücke gegen Fälschungen auszutauschen.
Von den beiden Tätern, die nach eigenen Angaben aus Italien stammen, gibt es nach Angaben der Polizei relativ genaue Personsbeschreibungen. Einer der beiden Männer wurde zudem von einer Überwachungskamera aufgenommen.
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