Produktion soll 2003 starten

Der Automobilhersteller Opel will in Spanien rund eine halbe Mrd. Euro in den Bau eines neuen Modells investieren. Im Jahr 2003 soll im Werk bei Saragossa die Produktion starten.
Dies teilten der Präsident der spanischen Opel-Niederlassung, Juan Jose Sanz, die spanische Technologieministerin Anna Birules und der Wirtschaftsminister der Region Aragon, Eduardo Bandres, mit.
Bei dem neuen Modell soll es sich um den kompakten Minivan "Monocab" handeln. Mit der Investition ist nach Ansicht von Experten der Fortbestand des Opel-Werkes in Figueruelas, in dem bisher der Corsa montiert wird, bis auf weiteres gesichert. Die Wirtschaftszeitung "Expansion" berichtete, etwa zehn Prozent des Investitionsvolumens von 470 Mill. Euro (6,5 Mrd. S) würden durch staatliche Subventionen gedeckt. Dies wollten der Autokonzern und die Ministerin nicht bestätigen. Darüber sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, hieß es.
Das neue "Monocab"-Modell basiere auf dem Corsa, der seit 1982 in Figueruelas hergestellt wird, hieß es in Madrid. 90 Prozent der Produktion sei für den Export bestimmt. Das Produktionsvolumen soll - je nach Nachfrage auf dem europäischen Markt - zwischen 150.000 und 200.000 Autos im Jahr betragen. Mit der Investition sollen in der Region Aragon indirekt 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In den vergangenen Jahren waren die Produktionszahlen in dem spanischen Opel-Werk zurückgegangen.
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