Verhandlungen Banken/Gewerkschaft gescheitert

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Gescheitert sind die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft sowie Banken und Sparkassen zur Abgeltung der Euro-umstellungsbedingten Mehrbelastung der Bankmitarbeiter über einen Zusatz-Kollektivvertrag. Es gibt nach wie vor keine Einsatzpläne für das "Jahrhundertprojekt". Was die Abgeltung betrifft, ist nun alles offen.
Damit könne die Gewerkschaft den noch gestern geäußerten Optimismus der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für eine reibungslose Bargeldumstellung zum heurigen Jahreswechsel nicht mehr teilen, sagte Günter Benischek, Vorsitzender der Kreditsektion in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA).
Die Arbeitgeber hätten keine Bereitschaft, auf Kollektivvertragsebene etwas zu tun, kritisierte Benischek. Man meine seitens der Banker zudem, dass man mit den jetzigen Arbeitszeitregeln auskomme.
"Überrascht" sei die Gewerkschaft umso mehr, als die Signale vor der heutigen entscheidenden Sitzung andere gewesen seien. Und "dass man vom 19. Dezember bis 7. Juni brauchte, um zu wissen, dass man nichts tun will".
Die Gewerkschaft werde jetzt Betriebsräte und Mitarbeiter informieren und "Empfehlungen" herausgeben für den Fall, dass auf einzelbetrieblicher Ebene doch andere Arbeitszeitregeln vonnöten wären. "Dem wird nicht zugestimmt", versicherte Benischek.
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