"Der Finkenberger" wegen Verletzung nicht dabei

Das 116. österreichische Traber-Derby hat am Sonntag in der Wiener Krieau mit einem Überraschungssieg geendet. Vor 6.500 Zuschauern setzte sich Super Mind mit Wolfgang Ruth im Sulky in Abwesenheit des beim Aufwärmen verletzten Topfavoriten Der Finkenberger vor Last Dance S und Chagall durch. Die Belohnung: Ein 500.00-Schilling-Siegerscheck bei dem mit einer Million dotierten Rennen für den Stall Sigma.
Die vierjährige Stute nutzte bei ihrem Erfolg den direkten Schlagabtausch der beiden verbliebenen Favoriten Last Dance S und Chagall, sparte ihre Reserven auf und war auf den letzten 400 Metern eine Klasse für sich. Dazu schaffte Super Mind eine doppelte Premiere. Sie ist die erste Stute seit dem Erfolg von Damara S. vor 25 Jahren, die sich in einem Derby durchsetzen konnte, dazu feierte Wolfgang Ruth ebenfalls seinen ersten Derby-Erfolg.
"Super Mind hat Klasse"
"Ich wusste, dass Super Mind die Klasse hat, um alle zu schlagen. Ich bin überglücklich das ist der schönste Tag in meinem Leben" strahlte Ruth bei der Siegerehrung. Die Platzierten durften sich aber ebenfalls noch über ansehnliche Summen freuen. Last Dance S wurde für Platz zwei mit 250.000 Schilling, Chagall auf Platz drei mit immerhin noch 130.000 Schilling entschädigt.
Favorit beim Aufwärmenverletzt
Den großen Schock hatte es im Derby aber bereits vor dem Start gegeben. Der große Favorit "Der Finkenberger" konnte gar nicht antreten, verletzte sich bereits beim Aufwärmen, und musste wegen eines Sehnenschadens zurückgezogen werden.
