Sechsjährige Kuh aus Herde in Südmähren betroffen

Kaum hat sich die Lage rund um die Rinderkrankheit BSE beruhigt, geht es schon wieder los: In Tschechien ist der erste BSE-Fall nun offiziell bestätigt worden.
Tschechische Experten erklärten am Freitag auf einer Pressekonferenz in Prag, der am Mittwoch aufgetretene Verdachtsfall bei der sechsjährigen Kuh aus der Herde in der Landwirtschaftlichen Genossenschaft in Dusejov bei Iglau (Südmähren) habe sich nach einer weiteren Kontroll-Probe des Gehirns des Tieres als positiv erwiesen. Die Ansteckung des Tieres war im Fleischkombinant in Iglau festgestellt worden.
Die Entdeckung des ersten BSE-Falles in Tschechien hat einen Schock ausgelöst. Das Ereignis wird offenbar auch weitgehende Folgen für die tschechischen Landwirtschaft haben. Nach früheren Erklärungen wollte der tschechische Veterinärdienst, falls sich der Verdacht bestätigt, alle geschlachteten Rinder, die älter als 30 Monate sind, auf BSE überprüfen. Dies würde etwa 170.000 Tiere betreffen. Darüber hinaus werde man offenbar die ganze Herde von Dusejov töten müssen.
Familiendrama in St. Pölten21:30
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in Volksschule Wagram. Auch Tochter aus Klasse geholt
Canyoning-Unfall20:30
Zwei TodesopferTeilnehmer einer Gruppe stürzen in Bachbett - Beide erleiden tödliche Verletzungen
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
