Regionalkonferenz zur "Strategischen Partnerschaft"

Außenministerin Benita Ferrero-Waldner empfängt heute ihre Amtskollegen aus Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn zu einer Regionalkonferenz über die von Österreich vorgeschlagene "Strategische Partnerschaft". Mit dem im März vorgestellten Konzept soll die Zusammenarbeit der Staaten Mitteleuropas im Zuge des EU-Beitrittsprozesses intensiviert werden.
Zu dem Treffen kommen Tschechiens Außenminister Jan Kavan, Ungarns Außenminister Janos Martonyi, Sloweniens Außenminister Dimitrij Rupel und der slowakische Außenminister Eduard Kukan. Polen entsendet seinen Staatssekretär im Außenamt, Andrzej Ananicz.
Die Regionalkonferenz in der Wiener Hofburg soll ein erster Schritt zur Umsetzung der "Strategischen Partnerschaft" sein. Ziel ist es nach Angaben des Außenministeriums, die gemeinsamen Interessen der sechs Staaten in Politik, Wirtschaft, Umwelt und regionaler Zusammenarbeit zu definieren und zu bündeln.
Danach sollen in regelmäßigen Fachministertagungen die gemeinsamen Anstrengungen koordiniert und Vorgangsweisen erarbeitet werden. Die österreichische Initiative ist in den betroffenen Ländern nicht nur auf Zustimmung gestoßen. So wurde insbesondere die gleichzeitig von Österreich vertretene Forderung nach siebenjährigen Übergangsfristen bei der Arbeitnehmer-Freizügigkeit kritisiert.
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