Hunzvi leitete Farmbesetzungen im vergangenen Jahr

In Simbabwe ist der gefürchtete Anführer der schwarzen Kriegsveteranen und Farmbesetzer, Chenjerai Hunzvi, laut einem Bericht des staatlichen Rundfunks am Montag gestorben. Ein Berater Hunzvis wurde mit den Worten zitiert, der 51-Jährige sei in den Morgenstunden im Parirenyatwa-Krankenhaus in der Hauptstadt Harare verstorben.
Hunzvi führte die schwarzen Kriegsveteranen an, die Simbabwe im vergangenen Jahr mit der Besetzung von fast 2.000 von Weißen bewirtschafteter Farmen in eine tiefe Krise stürzten.
Hunzvi saß auch für die Regierungpartei ZANU-PF von Präsident Robert Mugabe im Parlament. In diesem Jahr stiftete er seine Anhänger dazu an, hunderte Fabriken und kleinere Geschäfte zu stürmen. Dabei wurden erhebliche Beträge erpresst, mit denen angeblich ungerechte Behandlung von Angestellten entschädigt werden sollte.
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