Freitag, 1. Juni 2001

Die Frauen-Bilanz der Österreicher

Umfrage: Wieviel Frauen braucht der Mann?
Umfrage: Wieviel Männer braucht die Frau?

Wie viele Frauen braucht der Österreicher? Zumindest laut Umfrage sollen es 13 sein. Richard Lugner ist in dieser Hinsicht absoluter Österreich-Durchschnitt. Im Unterschied zu Sepp Resnik, der 200 Frauen beglückt haben will.

Wenn man ihrer Angaben glauben schenken darf, so sind einige internationale Stars wahre Sexmaniacs: Etwa Julio Iglesias, der 5.000 Musikliebhaberinnen weichgesungen haben will. Oder „Kiss“-Sänger Gene Simmons, der zwecks Beweisführung ein Buch mit 3.000 Polaroids zu veröffentlichen droht.

Im Durchschnitt 13
Der exhibitionistische Durchschnittsösterreicher käme laut Gallup mit einem Flugblatt aus: Österreichische Männer bringen es auf 13 Frauen (und österreichische Frauen auf sieben Männer). Nur ein Prozent protzt mit 100 und mehr Partnerinnen, was nicht verwundert, denn nur 14,3 Prozent erachten den Sex als „sehr wichtig“. Mit derlei demografischer Ernüchterung ausgestattet, suchten wir mit der delikaten Frage namhafte Österreicher heim. Wobei sich die Zahl der horizontalen Statistiker in Grenzen hält: Die etwas zu erzählen hätten, haben zu zählen aufgehört. Und die anderen schweigen lieber.

Sepp Resnik: rund 200
Immerhin aber schönt Extremsportler Sepp Resnik, der nebst anderen Achttausendern auch Steffi Werger bezwungen haben soll, die Statistik: Deutlich jenseits der 150 will er seine Umtriebigkeit beziffert wissen und widerspricht auch nicht, wenn die Phantasie in Richtung 200 ausschweift. Der Teilhaber kommunikativer Lokalitäten wie „Big Apple“ und „Beverly Hills“: "Es hat vieler Tests bedurft, bis ich die Frau meines Lebens gefunden hab. 150 hätten dafür nicht gereicht. Mit nur 10 Trainingskilometern am Tag kannst auch keinen Marathon-Weltrekord rennen."

Dieter Chmelar: 150
Um den mühte sich – nach eigener Aussage in den vorehelichen Übungsjahren zwischen 17 und 25 – der nachmalige TV-Plauderer Dieter Chmelar. 150 will er gar nicht leugnen, nicht ohne hinzuzufügen: „Ich war kein Sexualcaterpillar, sondern ausgesprochen schüchtern und zurückhaltend, durchschnittlich umtriebig und hatte oft eine große Barriere beim Zugang zu Frauen.“ Vom großen Vorbild in vielerlei Hinsicht will er sich emanzipiert haben: "Ich bin
sicher nicht vom Balzheimer befallen und war nie so ein Typ wie der Antel, der sich auf jede Reise ein Paar Damenschuhe mitgenommen und vor die Hoteltür gestellt hat."

Lesen sie mehr über die Frauen-Bilanz österreichischer Männer im aktuellen NEWS.

1.6.2001 09:21