Den beiden Schauspielern nachempfunden

50 Jahre nach den Dreharbeiten sind Don Camillo und Peppone als Bronzefiguren in ihr "Heimatdorf" Brescello in Norditalien zurückgekehrt. Der streitlustige Pfarrer und der nicht weniger streitlustige kommunistische Bürgermeister sind ganz den beiden Schauspielern Fernandel und Gino Cervi nachempfunden, die sie seinerzeit bekannt machten.
In dem 4.000-Einwohner-Ort Brescello in Reggio Emiglia drehte der Regisseur Julien Duvivier 1951 die ersten Filmszenen.
Die ewigen Rangeleien zwischen dem Genossen und dem Gottesmann, wer der eigentliche Herr im Dorf ist, wurden auch in Deutschland ein Erfolg. Noch heute besuchen Touristen aus aller Welt den Ort, berichtete das italienische Fernsehen am Sonntag. Die Geschichte der beiden Freund-Feinde stammt vom italienischen Autor Giovanni Guareschi. Damit endlich Ruhe herrscht, stehen die beiden Statuen getrennt: Don Camillo vor der Kirche, Peppone vor dem Rathaus.

