Science-Fiction-Thriller mit Bruce Willis

Im Jahr 2023 ist die Menschheit durch eine rätselhafte Virusepidemie fast ausgerottet. Der Sträfling James Cole (Bruce Willis) wird auserkoren, mittels Zeitreise ins 20. Jahrhundert zurückzukehren um die Spur der "Armee der 12 Affen" zu verfolgen, die das Horrorvirus auf die Welt gesetzt hat. (Sa, ORF 1, 22.15 Uhr).
Im Jahr 2023: Eine Virusepidemie, die 1996 begann, hat die Menschheit praktisch ausgerottet. Der klägliche Rest lebt in unterirdischen Kavernen. Sträfling James Cole (Willis), von so rätsel- wie lebhaften Träumen geplagt, wird, nachdem er auf der Erdoberfläche Proben für ein erhofftes Gegenmittel sammelte, von den Wissenschaftlern ausgewählt, ins 20. Jahrhundert zurückzureisen. Er soll sich auf die Spur einer „Armee der 12 Affen“ setzen, der mysteriösen Gruppe militanter Tierschützer, die, wie es heißt, das Horrorvirus auf die Welt losgelassen hat.
Der erste Versuch geht schief: Statt 1996 landet Cole im Jahr 1990; und da er sich auffallend seltsam benimmt, wird er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Wo sich auch Jeffrey Goines befindet (Brad Pitt, hierfür oscarnominiert), ein verworren redender junger Mann – der Sohn eines berühmten Virologen (Christopher Plummer)!
Ist das etwa die erste brauchbare Spur?
Der zweite Anlauf zur Teleportation aber gelingt. Und gerade jene Ärztin (Stowe), die ihn ins Irrenhaus verfrachtet hatte, wird zu seiner Verbündeten – weil sie ihm endlich seine Geschichte glaubt. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass die „Affenarmee“ ausgeforscht ist. Kann es überhaupt gelingen, die Katastrophe rückwirkend ungeschehen zu machen?
Vom Kurzfilm Chris Markers La jetée (1962) inspiriert, gelang Ex-Monty-Python Terry Gilliam (Brazil) diese ganz unübliche Science Fiction düsterer Poesie. Und Bruce Willis? Die Überraschung: verquält, kontaktscheu – brillant!

