Leitl fordert von FP "Maßnahmen für die Wirtschaft"

In einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS weist VP-Wirtschaftsbund-Obmann und Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl die jüngsten FPÖ-Drohungen von Haider & Co mit Koalitionsbruch offensiv zurück:
Leitl in NEWS: "Drohungen bringen uns nicht weiter. Haider hat einmal gesagt, man solle den Staat modernisieren und die Bürokratie reduzieren. Wenn hier auch mit seiner Hilfe etwas weiterginge, wäre der Sache wesentlich mehr gedient".
Der VP-Spitzenmann verlangt nun von der FPÖ-Regierungsmannschaft einen Beitrag zum Gelingen der Koalition: " Die Wirtschaft hat den Hauptteil der Sanierung zu tragen. Haider sollte das dankbar vermerken. Wir verlangen jetzt umgekehrt Maßnahmen zur Wettbewerbs- und Standortverbesserung. Andere Länder strengen sich da enorm an. Wenn wir uns noch lange mit Verteilungen a la Abfertigung, Kindergeld und sonst was herumspielen, sind wir bald weg von der guten Wirtschaftsposition."
Der VP-Wirtschaftsbund-Chef wirft dem Koalitionspartner FPÖ in seiner Konterattacke generell mangelndes Engagement für die Wirtschaft vor: "Der beste Dienst für die kleinen Leute ist eine funktionierende Wirtschaft. Persönlich habe ich den Eindruck, dass die FPÖ derzeit am guten Funktionieren der Wirtschaft kein überragendes Interesse hat."

