SPEZIAL: DER EURO

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Was Sie über den Euro wissen sollten
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Wo er überall gelten wird
Die Vorsitzenden von sieben führenden Unternehmen in Großbritannien haben sich für einen Beitritt ihres Landes zur Euro-Zone ausgesprochen. Dies bringt "Investitionen, Arbeitsplätze, Handel und Wohlstand". Die Gemeinschaftswährung gilt als Haupt-Wahlkampfthema bei Parlamentswahlen am 7. Juni.
Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem der ehemalige konservative Handelsminister und jetzige Vize-Präsident der Citygroup Bank Anthony Nelson sowie Vodafone-Chef Chris Gent und Michael Bishop, Präsident von British Midlands, beide ehemalige Unterstützer der Konservativen.
Die europäische Einheitswährung könne die britische Souveränität eher stärken als schwächen, "weil größerer Wohlstand mehr diplomatischen Einfluss und mehr Selbstbestimmung bedeutet". Zudem wird Großbritannien dann in die europäischen Finanzinstitutionen aufgenommen, von denen London gegenwärtig ausgeschlossen ist. Die Firmenchefs betonten, sie setzten sich als Einzelpersonen für den Beitritt zur Euro-Zone ein und nicht als Vertreter ihrer Firmen.
Die regierende Labour-Partei will den Euro im Falle eines Wahlsiegs einführen, falls mehrere wirtschaftliche Bedingungen erfüllt sind, und sich die Bevölkerung in einem Referendum dafür ausspricht. Die Konservativen lehnen einen Beitritt zur Euro-Zone in den nächsten fünf Jahren ab. Weniger als zwei Wochen vor der Wahl am 7. Juni liegt die Labour-Partei 19 Prozentpunkte vor den Tories. Blairs Partei käme demnach auf 49 Prozent, die Tories auf 30 Prozent und die Liberaldemokraten auf 14 Prozent.

