SPEZIAL: French Open in Paris

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Traumstart beim French Open in Paris für Österreichs Damen: Barbara Schett findet zurück zur Top-Form und putzt die Nummer 2 des Turniers, Venus Williams, 6:4, 6:4. Sylvia Plischke schlägt die unbekannte Deutsche Anca Barna nach knapp 100 Minuten 7:5, 6:3 und steht ebenfalls in Runde 2.
Stefan Koubek traf auf Juan Carlos Ferrero und mußte sich erwartungsgemäß 6:2, 6:3, 6:3 geschlagen geben. Am Dienstag (ab 11Uhr) ist Markus Hipfl gegen Marat Safin im Einsatz.
Plischke müde
"Die Erleichterung ist schon sehr groß", meinte Plischke nach ihrem Sieg. "Ich bin nach wie vor ein bisserl müde, aber so ein großes Turnier beflügelt einen und ich spiele sehr gerne hier." Obwohl sie wenige Matches in den Beinen hat, fühlt sie sich im Kopf ausgelaugt. "Darum habe ich mich auch entschlossen, noch bis Wimbledon zu spielen und dann eine kurze Auszeit zu nehmen. Es wird sich zeigen, wie die nächsten Wochen verlaufen", sagte Plischke, die einfach ein "bisschen Abstand" braucht.
Schlechter Start
Die gebürtige Rumänin Barna zog zunächst dank eines Breaks zum 2:0 auf 4:1 davon, Plischke glich zwar auf 4:4 aus, musste aber bei 4:5 einen Satzball abwehren. Als ihr dies sowie ein Break zum 6:5 gelang, waren die Weichen zum Sieg gestellt. Im zweiten Satz vergab die auf Platz 109 zurück gefallene Tirolerin in den ersten beiden Aufschlag-Games von Barna noch Breakbälle, im siebenten Spiel war es aber so weit, ein weiteres Break zum 6:3 mit dem dritten Matchball bedeutete die Entscheidung.
Gute Auslosung
Für die Motivation war es ein sehr wichtiger Sieg für Plischke, die seit Februar vom in Tirol ansässigen Schweden Hakan Dahlbo betreut wird. Die Auslosung scheint es nicht so schlecht mit ihr zu meinen, denn gegen eine Silvija Talaja (CRO) oder Nuria Llagostera (ESP) ist der Traum von Runde drei wie im Vorjahr keine Utopie.
