Gesetzte Ludwig und Wendt kampflos weiter

Am ersten Tag des Wiener Florett-Weltcup-Turniers der Fechter in der Sporthalle Hopsagasse wurde unter den 146 Startern aus 25 Ländern die Spreu vom Weizen getrennt.
Als man im ÖFV-Lager am Samstag Abend Zwischenbilanz zog, stand erfreulicherweise fest, dass sich noch sechs rot-weiß-rote Musketiere im Bewerb befanden.
Michael Ludwig (FU Mödling) und Joachim Wendt (UFC Wien), der im Vorjahr als einziger Österreicher das Achter-Finale (siebenter Endrang) erreicht hatte, überstanden als Gesetzte (vier bzw. 14) den ersten Tag kampflos. Dazu gesellten sich noch Marco Falchetto, Gerd Salbrechter (beide FU Mödling), Christian Gierszewski (UFC Wien) und Tobias Hinterseer (AFC Salzburg). In der Runde der letzten 64 am Sonntag (ab 9 Uhr) kommt es mit Falchetto - Wendt zu einem heimischen Duell.
Pech hatte der junge Roland Schlosser vom FK Dornbirn. Der Junioren-WM-Fünfte, der als Nummer 17 ein Freilos um einen Rang verfehlt hatte, überstand seine Vorrunden-Gruppe mit 5:1-Siegen zwar souverän, scheiterte aber im anschließenden Gefacht an dem Israeli Gidon Ratzkin. Anatole Richter (WAT Wien) überstand mit 3:3 zwar ebenfalls die Vorrunde, verlor dann aber gegen den Italiener Lorenzo Mami.
Sonntag steht Österreichs Fecht-Meister fest
Die letzten vier Fechter ermitteln am Sonntag im Rahmen einer Gala im Großen Festsaal des Wiener Rathauses (ab 15 Uhr) den internationalen Meister von Österreich. Nicht in Wien auf die Planche traten u.a. der ukrainische Weltmeister Sergej Golubitskij, der heuer das Weltcup-Turnier in Venedig gewonnen hatte, und der kubanische Vorjahrssieger Oscar Garcia-Perez. Vor Wien waren heuer bisher schon sieben Turnier ausgetragen worden, wobei es sechs verschiedene Sieger gegeben hat. Nur der Deutsche Bissdorf (Paris und La Coruna), in Wien als Nummer eins gesetzt, war dabei zwei Mal auf dem obersten Podest gestanden.
