Angst vor Vergeltungsschlägen

Nach dem blutigen Selbstmordanschlag in Tel Aviv haben wütende Demonstranten versucht, eine Moschee zu stürmen. Im Gaza geht die Angst vor einem israelischen Vergeltungsschlag um.
Etwa 300 israelische Ultranationalisten bewarfen arabische Israeli im Tel Aviver Stadtteil Jaffa mit Steinen und griffen Kamerateams an. Dabei wurden mindestens sieben Menschen verletzt, darunter drei Journalisten. Etwa 20 Demonstranten wurden festgenommen.
Zuvor hatten rund 200 Menschen vor dem israelischen Verteidigungsministerium in Tel Aviv demonstriert, wo das Sicherheitskabinett tagte. Die Demonstranten forderten eine harte militärische Antwort auf den Anschlag und riefen "Krieg, Krieg" und "Tod den Arabern". Der Parlamentsabgeordnete Juri Stern von der russischen Emigrantenpartei "Israel Be'Alija" rief der Menge zu, wenn die Regierung nicht sofort auf den Anschlag reagiere, seien "ihre Tage gezählt".
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