Dienstag, 29. Mai 2001

Gespräche über Mazedonien und US-Raketenabwehr

Der Konflikt in Mazedonien ist ein Schwerpunkt von Gesprächen der NATO-Außenminister, die heute in Budapest zusammentreffen. Im Zentrum des zweitägigen Treffens stehen zudem der geplante Aufbau einer schnellen Eingreiftruppe der Europäischen Union und die US-Pläne für ein Raketenabwehrsystem.

Es ist das erste NATO-Ministertreffen in einem ehemaligen kommunistischen Staat. Ungarn trat wie Polen und die Tschechische Republik der Nordatlantischen Allianz im März 1999 bei.

Am Nachmittag wird der russische Außenminister Igor Iwanow zum NATO-Russland-Rat in Budapest erwartet. Am Mittwoch steht ein Treffen mit den Außenministern jener EU-Staaten auf dem Programm, die nicht der NATO angehören - Schweden, Finnland, Österreich und Irland. Ebenfalls am Mittwoch ist ein Treffen des Rates "Partnerschaft für den Frieden" geplant, dem neben den 19 NATO-Staaten 27 weitere Länder angehören. Hauptredner soll der jugoslawische Außenminister Goran Svilanovic sein.

29.5.2001 07:46