Kompost statt Schrottpresse

Australische Wissenschaftler wollen Autos aus Hanf entwickeln. Ein Expertenteam der Universität von New South Wales arbeitet an einer Faserstruktur, die Autos biologisch abbaubar machen soll, wie einer der Professoren mitteilte.
So solle das Problem der immer teurer werdenden Entsorgung rostiger Altautos gelöst werden, sagte Alan Crosky von der Schule für Materialforschung und Technik. Hanf sei haltbarer als Palmen oder Bananenstauden. Als Faserpflanze habe er eine Struktur wie Fiberglas, sei aber ein natürliches Produkt.
"Die Entsorgung von alten Wagen wird ein immer größeres Problem, vor allem in Europa", sagte Crosky. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Kosten für die Entsorgung vom Eigentümer getragen werden müssten. Ein weiterer Vorteil von Hanf sei dessen Leichtigkeit, die vor allem beim Antrieb von umweltfreundlichen Niedrig-Energie-Autos von Nutzen sei.
Materialien auf Pflanzenbasis werden in Entwicklungsländern bereits für den Häuserbau verwendet. Auch Kleidung und Seile werden aus Hanf hergestellt.
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