Löwitsch wegen sexueller Nötigung vor Gericht

Unter großem Medienandrang hat am Dienstag in Berlin der Prozess gegen den Schauspieler Klaus Löwitsch begonnen. Löwitsch wird sexuelle Nötigung und Körperverletzung vorgeworfen.
Dem 65-jährigen wird vorgeworfen, ein Kollegin auf der Straße von hinten an den Haaren gezogen und seine Arme im Würgegriff um ihren Hals gelegt zu haben. Die Klägerin soll dabei ein Gehörtrauma und mehrere Blutergüsse erlitten haben. Nach ihren Angaben habe Löwitsch "ihr Ostbräute braucht das" gerufen. Einige Tage später soll sie einen Blumenstrauß und 2.000 DM von Löwitsch erhalten haben.
Der auch als Draufgänger und Macho bekannte TV-Promi hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. Er sehe sich einer massiven Vorverurteilung ausgesetzt, hatte Löwitsch gesagt. Er habe keine Motivation, in einem Klima der Diffamierung in Deutschland weiter seinen Beruf auszuüben. Der Mime will im Falle eines für ihn unfairen Prozesses Deutschland verlassen.
Bei einer Verurteilung muss er laut Gerichtsangaben mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechnen. Der passionierte Skifahrer war als hartgesottener Fernseh- Verbrecherjäger "Peter Strohm" bekannt geworden.
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