Kampf um das blaue Kleid

Bill Clinton will es wohl lieber vergessen - Monica Lewinsky dagegen verlangt es zurück: Das blaue Kleid, auf dem nach Samenspuren von Ex-Präsident Bill Clinton gesucht wurde.
Die Anwälte Lewinskys stünden zurzeit wegen der Rückgabe des Kleids in Verhandlungen mit den Ermittlungsbehörden, berichtete Lewinskys Verleger in der "Washington Times".
Der Verleger betonte, Monica Lewinsky habe nicht vor, das Kleid zu verkaufen. Nach Schätzungen der Zeitung würde ein Verkauf bis zu 500 000 Dollar (7,7 Mio. Schilling) bringen.
Mit der biografischen Darstellung ihrer Geschichte konnte die vermutlich berühmteste Praktikantin der Welt immerhin fast 7 Mio. Schilling verdienen. Behilflich war ihr dabei der britische Skandal-Autor Andrew Morton, der schon geheime Bekenntnisse der verstorbenen Prinzessin Diana veröffentlicht hatte.
Der Skandal um die Affäre im Weißen Haus hatte Clinton Anfang 1999 fast um seine Präsidentschaft gebracht. Sonderstaatsanwalt Kenneth Starr ermittelte damals zu einem eventuellen Amtsenthebungsverfahren unter anderem wegen Meineids und Amtsmissbrauchs des Präsidenten in der Whitewater-Affäre.
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