Schwarzer Regie-Star kritisiert US-Medien

US-Filmemacher Spike Lee ("Malcom X") kritisiert die Rolle von schwarzen Schauspielern in den amerikanischen Medien. "Schwarze treten meist nur als klischeehafte Puppen und Witzfiguren auf." Im TV gebe es nur dämliche Sitcoms, in denen Schwarze als Clowns rumhüpfen, so Lee weiter.
In seiner Mediensatire "It"s showtime" erzählt Lee die Geschichte zweier schwarzer Künstler, die mit schwarzgemalten Gesichtern und roten Lippen als "kleine tanzende Negerlein" vorgeführt werden. Lee will mit seinem Film die Diskussion darüber anregen, wie "die schwarze Kultur von Weißen vereinnahmt wird."
Lee: "Bush ist die Pest"
Der engagierte Filmemacher kritisiert weiterhin, dass sich die Rolle der Schwarzen in den USA allgemein in den letzten hundert Jahren kaum geändert hat. Diese werde sich auch unter dem neuen Präsidenten George W. Bush nicht ändern, denn "der Mann ist eine Pest", so die deutlichen Worte Lees.
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