EU-Kommission begrüßt Entscheidung der USA

Nach Russland haben auch die USA ihr Einfuhrverbot für Fleisch und Vieh aus der EU gelockert, wie die EU-Kommission in Brüssel am Samstag bestätigte. Die Entscheidung der USA erkenne die großen Anstrengungen der EU zur Eindämmung der Maul- und Klauenseuche an, erklärte EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne.
Die USA hatten den Handel nach dem Ausbruch der Seuche in Großbritannien, Irland, Frankreich und den Niederlanden beschränkt.
"Dies sind gute Neuigkeiten für unsere Landwirte, die unter den Folgen der Maul- und Klauenseuche in Europa schwer gelitten, aber auch alle denkbaren Anstrengungen zur Eindämmung der Seuche unternommen haben", sagte EU-Agrarkommissar Franz Fischler. Er hoffe, dass Europa seine Exportmärkte rasch wieder erobern werde und vertraue auf eine baldige Aufhebung der verbliebenen Handelsbeschränkungen anderer Drittstaaten.
Das Landwirtschaftsministerium in Washington hatte am Freitag mitgeteilt, dass man in den USA davon ausgehe, dass das Risiko einer Einschleppung von MKS sich inzwischen verringert habe. Daher würden Fleischimporte aus Österreich, Dänemark, Belgien, Finnland, Deutschland, Italien, Luxemburg, Portugal, Spanien und Schweden wieder erlaubt. Importe aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Irland und Griechenland blieben indes verboten.
Russland hatte am Freitag sein Ende März verhängtes Importverbot für Fleisch- und Milchprodukte aus der EU weiter gelockert. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums dürfen wieder tierische Erzeugnisse aus Belgien und Luxemburg sowie aus einigen Provinzen der Niederlande und einigen Grafschaften Irlands eingeführt werden. Das Einfuhrverbot für Zuchttiere bleibe weiterhin in Kraft.
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